14 Tage Rundreise 2007: Trelleborg - Järnforsen + Glasriket (Glasreich) - Jönköping - Stockholm und zurück
Entfernung: ca. 3500 Kilometer

29.Mai 2007: Meine Frau und ich sind bei den letzten Vorbereitungen für unseren Schwedenurlaub. Nachdem es gestern noch nett sonnig war, ist heute trübes Wetter angesagt.Wir beladen zusammen das Auto mit der neuen Kühlbox, zwei Koffern, der Reisetasche und dem Handgepäck. Am späten Nachmittag machen wir uns auf die Fahrt nach Rostock. In Berlin geht es aber erst mit stockendem Verkehr los, ab der Stadtgrenze dann zum Glück ohne größere Probleme weiter. Gegen 21.00 Uhr landen wir am Überseehafen und dann beginnt die Warterei bis zum Check-In.
Trotz durchwachsenem Wetter steigen wir hin und wieder aus und sehen uns noch etwas um, denn im Auto rumsitzen ist auch nicht lustig. Das Wetter hält uns allerdings von weiteren Spaziergängen ab, denn durchregnen muß nicht sein. Endlich ist es soweit. Wir passieren die Abfertigung und stehen damit in greifbarer Nähe zur Fähre. Welche uns dann auch ab 23.30 in Richtung Schweden bringt. Ein kurzer Spätimbiß und dann geht es in die Kabine zum schlafen. Denn morgen früh um 5.00 Uhr hat die Nacht ihr Ende.
30.Mai 2007: Ankunft in Schweden:
Guten Morgen, der Tag beginnt früh, nachdem der Weckruf vom Radio erklungen ist.
Ich gehe erstmal duschen und wecke dann mein Frau. Da uns noch nicht nach Frühstück ist, teilen wir uns nur einen "schlechten" Kaffee auf der Fähre.
Dann dürfen wir aber zu unserem Auto auf's Fährdeck und verlassen wenig später "Huckleberry Finn". Im Hafen von Trelleborg wird mal wieder gebaut, daher findet wohl keine Kontrolle statt und wir verlassen das Hafengebiet. Das Wetter ist nicht gerade einladend, aber immerhin trocken. An der ersten Ampel biegen wir nach rechts ab und verlassen Trelleborg in Richtung Ystad. Der morgendliche Verkehr ist mehr als wenig und wir schnurren mit 90km/h über's Land. Hin und wieder rollen wir durch verschlafene Dörfer und fangen an, nach einer Frühstücksmöglichkeit zu suchen. Bis nach Ystad ist aber nichts zu finden und auch das Hafencafe im Ort hat noch geschlossen. Unsere Route bringt uns über den RV 19 weiter in Richtung Glasriket und wir finden endlich ein Schild mit einem Hinweis auf eine Bäckerei. Um Punkt 8.00 Uhr stehen wir dort auf der Matte und freuen uns sehr auf leckeren Kaffee, etwas Selbstgebackenes und Brötchen. Alle drei Wünsche werden erfüllt und dazu bekommen wir auch noch Saft. Nach unserer Pause geht unsere Fahrt nach Järnforsen weiter, welches wir am frühen Nachmittag auch erreichen. Wir finden auch den Schlüssel an der beschriebenen Stelle und kommen ins Haus. Da die Fahrt doch recht anstregend war, machen wir eine ausgedehnte Pause auf dem Bett. Nachdem wir wieder wach geworden sind, regnet es leider und wir probieren das Haus zu heizen. Der Heizungskeller ist schnell gefunden, allerdings kein Thermostat. Rein optisch scheint die Heizung zu funktionieren, also rufen wir den Hausbetreuer an, der ca. 30 Minuten später eintrifft und wenig erfreut ist, dass wir heizen wollen. Uns egal, wir wollen es warm. Nach dem ersten schwedischen Abendbrot ist das Haus aber warm und gemütlich.
31.Mai: Die erste Nacht haben wir hinter uns, leider ohne prasselndes Kaminfeuer, da der Kamin defekt ist. Allerdings haben wir ja nun die geheimnisvolle Heizung in Gang gebracht. Wer zum Geier versteckt das Hausthermostat bitte im Kleiderschrank ??? Egal beim gemütlich Frühstück schmieden wir Pläne für den Tag. Kurz entschlossen machen wir uns auf den Weg durch die nähere Umgebung. Der Ort wird erkundet, wir finden den kleinen ICA, den Fluss und einige Kinder, die darin sogar baden. Nachmittags fahren wir eine kleine Biege mit dem Auto. Den Abend verbringen wir mit lesen und Planung des neuen Tages.
1. Juni: Heute soll es ins Glasreich gehen, bzw. wir fahren mit dem Auto. Wir erkunden dabei die Studioglashyttan mit seinen Designgläsern und Kunstobjekten und Johansfors Glasbruk mit seinen Vasen und Wohnungseinrichtungsgläsern. Am frühen Abend fahren wir noch einkaufen und entdecken diverse neue Produkte von WeightWatchers, die es so in Deutschland gar nicht gibt.
Glaskunstausstellung bei Strömbergshyttan
2. Juni: Heute fahren wir direkt nach Kosta Boda, wo wir neben der Glashütte auch den Elchpark besuchen wollen. Da es schon wieder fast Mittagszeit ist, erkunden wir erst die Glashütte und dann fahren wir das kurze Stück zum Elchpark. Wo wir die ersten Elche gleich zu Beginn der Rundtour durch den Park sehen.Allerdings liegen die Tiere faul auf der Wiese und halten Siesta. Wir laufen also den Rundkurs und Dörthe entdeckt alsbald einen "wilden" Elch, der am Zaun entlang läuft und dann kommt das Highlight des Tages. Ein badender Elch am hellen Tage. Unser Rundgang ist weiter sehr spannend, da der Elch uns begleitet und bis zum Zaun nach vorne kommt. Abend sind wir wieder im Haus und ich zaubere aus Falukorv, Champignons und Tomaten ein leckeres Abendbrot.
3. Juni: Heute wollen wir nach Västervik und etwas durch die Stadt bummeln.. Nach den ersten Tagem mit durchwachsenem Wetter, lacht uns die Sonne an und wir genießen schon die Fahrt nach Västervik. Wir bummeln durch die Stadt und sitzen etwas am Wasser. Da heute ja Sonntag ist, lassen wir den Nachmittag mit Kaffee und leckerem Kuchen ausklingen.
4. Juni (Montag): Heute verlassen wir das Ferienhaus und fahren weiter nach Jönköping die gemütliche Stadt am Vätternsee. Wir freuen uns auf einen schönen Aufenthalt im Ibis und ahnen noch nicht, was uns erwartet. Das Wetter ist nahezu perfekt, nicht zu warm und nicht zu kalt. Auf der Fahrt klingelt auf einmal mein Handy. Da ich gerade nicht anhalten kann, lassen wir es klingeln.
Etwas später finden wir einen Parkplatz und ich schau auf das Display vom Handy. Der Laden aus Berlin hat angerufen? Also ein Rückruf in Berlin. Meine Mutter informiert uns, dass das Hotel aus Stockholm angerufen hat und eine Telefonnummer hinterlassen hat. Diese habe ich zum Glück schon im Handy, man ist ja vorbereitet. Ich probiere das Hotel zu erreichen, was aber am Anrufbeantworter scheitert. Wir fahren weiter nach Jönköping und finden auch das IBIS am Stadtrand sehr schnell. Allerdings ist dieses Ibis ein Containerbau und nicht sehr einladend. Hm, können wir nichts dran ändern und checken ein. Das Zimmer ist aber sauber und ordentlich.Am Nachmittag pilgern wir durch die Stadt und essen auch noch eine Kleinigkeit zum Abendbrot.

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